Die Menschen in der Region beim Strukturwandel nicht alleine lassen!

Veröffentlicht am 18.01.2020 in Wahlen
 

Nadine Leonhardt

Vertreter der Bundesregierung trafen sich am vergangenen Mittwochabend im Bundeskanzleramt mit den Ministerpräsidenten der vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländer und legten einen Fahrplan zum Kohleausstieg fest.

Dazu erklärt die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Eschweiler und Bürgermeisterkandidatin, Nadine Leonhardt:

„Eschweiler ist in besonderem Maße von dem Strukturwandel in unserer Region betroffen. Als Stadt mit einem Kraftwerksstandort, werden wir große Herausforderungen zu bewältigen haben, wenn die Braunkohleverstromung hier vor Ort innerhalb der nächsten 10 Jahre vollständig endet."

"Es ist gut, dass jetzt endlich Klarheit über den Ablauf des Kohleausstiegs herrscht. Ebenso wichtig ist jetzt jedoch, sich nicht auf diesem Fahrplan auszuruhen. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los, um den Strukturwandel auch tatsächlich zu einem Erfolg für Eschweiler und die Bürgerinnen und Bürger zu führen und damit verbundene historische Chancen zu nutzen.

Ich fordere vor allem die Landesregierung in NRW auf, sich jetzt gemeinsam mit uns, den betroffenen Städten, auszutauschen und in den weiteren Prozess einzubinden. Wir müssen finanzielle Hilfen jetzt sinnvoll einsetzen, um neue Wertschöpfung, zukunftsweisende und moderne Industrie und tariflich bezahlte Arbeitsplätzen in Eschweiler umzusetzen.

Wir brauchen schnellere Erschließung von Gewerbe- und Industrieflächen und auch schnellere Erschließung von Verkehrsinfrastruktur, um die wegfallenden Arbeitsplätze auch langfristig zu kompensieren.

Insbesondere, müssen in dem gesamten Prozess die Menschen hier vor Ort mitgenommen werden, ohne Ängste zu schüren. Beschäftigte der Braunkohleverstromung müssen ein ausreichendes Anpassungsgeld erhalten und neue Arbeitsplätze müssen tariflich und gut bezahlt werden. Wir können gemeinsam zu einer Region der Zukunft werden. Daran möchte ich arbeiten.“

 

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