Kinder und Jugendliche

In den letzten Jahren wurde in Zusammenarbeit mit Eschweilerinnen und Eschweilern ein Handlungskonzept erstellt. Viele Punkte dieses Konzeptes wurden bereits umgesetzt, andere sind in der Bearbeitung.

Das familienfreundliche Eschweiler zählt überdurchschnittlich viele Geburten. Dies hat einen erhöhten Bedarf an Kindergarten- und -Tagespflegplätzen zur Folge. Durch Investitionen in sechs Neubauten in Höhe von rund 13,5 Mio. Euro wurden 26 neue Gruppen geschaffen. Außerdem wurden weitere rund 800.000, - Euro in Gruppenerweiterungen investiert und so vier weitere Gruppen geschaffen. Aktuell werden rund 2.300 Kinder, das sind rund 64% der unter 3-jährigen und rund 97% der über 3-jährigen, in den Einrichtungen betreut und gefördert. Für die Zukunft wurden bereits weiter Neubaumaßnahmen beschlossen.

Bekämpfung von Kinderarmut

Neben der Bekämpfung von Kinderarmut, die nicht alleine in Eschweiler, sondern auch auf Bundes- und Landesebene erfolgen muss, wollen wir den Betroffenen eine Teilhabe in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ermöglichen sowie ihre Gesundheit und Bildung fördern. Dies muss möglichst früh erfolgen. Hier ist die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und beteiligten Organisationen weiterhin unentbehrlich.

Das frühzeitige Erkennen von Situationen der Kindeswohlgefährdung halten wir überdies für einer der sensibelsten Aufgaben des Jugendamtes mit allerhöchster Prioritätsstufe. Auch hier möchten wir unseren politischen Beitrag leisten, Qualität vor Ort zu sichern.

Bedarfsgerechte Betreuung

Bedarfsgerechte Betreuung – besonders in den sogenannten Randzeiten – müssen und werden wir Eltern und Alleinerziehenden weiterhin ermöglichen.

Als positive Beispiele und erste Ansätze sind die Projekte „Qualität vor Ort - Zukunft frühe Bildung“ und „Kita Plus - Gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit“ zu erwähnen.

Verbesserung der Qualität in der Kindertagesbetreuung

Wir unterstützen jegliche Form der Qualitätsverbesserung im Bereich der Kitas. 

Verbesserung der Tagespflege

Für die Betreuungsplätze in der Kindertagespflege sind die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und neue Familien zu gewinnen.

Spielplätze und Freizeitmöglichkeiten erweitern

Gute Spielplätze und interessante Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche werden auch künftig Ziel unserer Arbeit sein. Dazu sind z.B. die Jugendverkehrsschule und die Minigolfanlage in Dürwiß unter Einbeziehung des Zeltplatzes neu zu konzipieren.

Außerdem werden Spielplätze weiter für unter Dreijährige und Kinder mit Behinderung ausgebaut.

Fortführung des KidS-Projektes

Das große Interesse und die hohe Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am KidS-Projekt (Kommunalpolitik in die Schule), in dem Jugendliche Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker begleiten, bestärken uns darin, dass dieses Projekt auch in Zukunft fortgeführt wird.

Um das Leben in der Demokratie, Toleranz und Frieden weiter zu stärken, brauchen wir die politische Beteiligung der Jugendlichen.

Dabei ist auch das Jugendforum eine wichtige Stimme der Jugendlichen. Ein regelmäßiger Austausch mit der Politik ist weiterhin sicherzustellen, damit Jugendliche Einfluss auf die Entscheidungen nehmen können.

Der Jugendaustausch mit Partnerstädten ist zu stärken

Wir wollen den Jugendaustausch mit unseren Partnerstädten Reigate & Banstead, Wattrelos und Sulzbach-Rosenberg ausbauen. Wir wollen Freundschaften unter den Jugendlichen in den Partnerstädten aufbauen, fördern und zur Erweiterung des Blickwinkels der jungen Eschweilerinnen und Eschweiler beitragen.

Kostenlose Bildung von der Kita bis zur Hochschule

Wir werden unser Ziel, kostenlose Bildung von der Kita bis zur Hochschule anzubieten, weiterverfolgen. Dies betrifft sowohl weitere beitragsfreie Kindergartenjahre als auch eine gesunde und kostenlose Mahlzeit für jedes Kind.

Unterstützung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern im Kinder- und Jugendbereich
Ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kinder- und Jugendbereich sind Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu ermöglichen. Damit möchten wir die hohen Standards in diesem Bereich auch zukünftig sicherstellen. Insbesondere halten wir das Streetworking der Mobilen Jugendarbeit für eine wichtige präventive Aufgabe im Jugendbereich, die wir weiter unterstützen möchten.

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