Bilanz 2014-2020

Arbeit, Wirtschaft und Strukturwandel

Strukturwandel aktiv und umsichtig gestaltet

  • Im gegenwärtigen Strukturwandel werden wir Eschweilers Attraktivität auch in Zukunft in Hinsicht auf Leben, Arbeiten und Wohnen bewahren.
  • So konnten neue Unternehmen und damit neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Eschweiler gewonnen werden.
  • Durch zahlreiche neu erschlossene Gewerbeflächen und aufgrund einer guten Infrastruktur habe wir entscheidend  Voraussetzungen geschaffen.

Gewerbeflächen sehr gut gefüllt – Erweiterungen ermöglicht

  • Die Gewerbeflächen der Stadt Eschweiler sind gut vermarktet worden.
  • Dazu beigetragen haben die Wirtschaftsförderung der Stadt Eschweiler und die guten Voraussetzungen, die Eschweiler zu bieten hat.
  • Mit drei Autobahnanschlüsse an die A4 und einem Autobahnanschluss an die A44, zwei Bahnstrecken sowie gut ausgebautem Internet bietet Eschweiler eine gute Infrastruktur.
  • Außerdem hat Eschweiler gegen alle Prognosen eine wachsende Bevölkerung. All diese und weitere weiche Faktoren, wie die das Eschweiler viele Vereine und Festlichkeiten sowie Kulturelles zu bieten hat, machen Eschweiler für Bewohner/innen und Gewerbe zu einem attraktiven Standort.

Wettbewerbsfähig bei Gewerbesteuer

  • Die Gewerbesteuer bietet - wie zur letzten Wahl versprochen - weiterhin Anreize sich in Eschweiler anzusiedeln. Sie ist mit 490% seit 2016 stabil geblieben und gehört damit im städteregionalen Vergleich weiterhin zum guten Mittelfeld.

Global nachhaltige Kommune

  • Mit der Teilnahme der Stadt Eschweiler am Projekt Global Nachhaltige Kommune in NRW (GNK NRW) wurden die strategischen und operativen Grundlagen sowie Arbeitsstrukturen zur Erstellung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Eschweiler geschaffen.

Soziales, Senioren, Gesundheit und Integration

Unterstützung der sozialen Verbände und deren Arbeit für das Gemeinwohl

  • Trotz Haushaltsicherung (bis 2018) haben wir hier die freiwilligen Zuschussmittel, z.B. für Arbeiterwohlfahrt, Sozialverband VdK Deutschland e.V., Seniorentreffpunkte, Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Generationen Gemeinsam e.V., Bürgerbegegnungsstätte Eschweiler Ost e.V., Die Tafel e.V., konstant gehalten und teilweise erhöht.
  • Außerdem haben wir auch weitere engagierte Vereine mit neuen Ansätzen und Ideen zusätzlich gefördert. Der jährliche Haushaltsansatz für diesen Bereich beträgt derzeit 80.000 Euro. Unser Engagement in diesem Bereich werden wir auch in der neuen Wahlperiode 2020–2025 beibehalten und weiterentwickeln.

Stärkung und Weiterentwicklung der Seniorenarbeit

  • Wir haben eine konzeptionelle Neuausrichtung betrieben und umgesetzt. Unter Beteiligung der Bürger, im Rahmen eines Namenswettbewerbs, erhielt das bisherige Seniorenzentrum an der Marienstraße die neue Bezeichnung „Villa Faensen – Haus der Begegnung“. Haushaltsmittel für neues Mobiliar wurde zudem bereitgestellt. Soziale Verbände nutzen immer wieder die Villa Faensen für Beratungsarbeit, Austausch, Geselligkeit und Veranstaltungen. Wegen der besonderen Bedeutung des Themas wurde zudem ein Seniorenbeauftragter eingestellt. Etabliert haben sich auch die informativen Seniorenwochen, die von vielen Senior/innen gerne genutzt werden.

Modernisierung und Neubau der städtischen Unterkünfte für Geflüchtete und Menschen ohne festen Wohnsitz

  • Hier ist vor allem der Ausbau und die Modernisierung der Wohnungen im Haus mit der Adresse Stich 30, der Abriss der veralteten Unterkünfte in der Grachtstraße mit Errichtung von Containerwohnunterkünften, die Anmietung und Herrichtung von 38 Wohnungen in der Gutenbergstraße und der Neubau der Unterkünfte in der Hüttenstraße zu nennen.

Stärkung der Präventionsarbeit für die von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen

  • Die Präventionsberatung ist beim Sozialdienst katholischer Frauen angesiedelt. Viele Räumungsklagen konnten und können durch diese Tätigkeit vermieden werden.
  • Wir haben den Zuschuss für die Beratungsarbeit erhöht und durch Anhebung der Vertragslaufzeit auf drei Jahre Planungssicherheit geschaffen.

Schaffung von barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum

  • Die Nachfrage nach barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum steigt. Daher haben wir ein Handlungskonzept Wohnen, d.h. eine Zusammenstellung bestehender Angebote und des zukünftigen Bedarfs an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum, beantragt, welches 2017 durch die Verwaltung der Stadt Eschweiler fertig gestellt wurde.
  • Die im Handlungskonzept festgestellten Bestände und Bedarfe wurden auch durch den Sozialbericht (2018), in welchem die einzelnen Stadtteile und Orte auf Entwicklungsbedarfe in Sozialräumen, Lebenslage und Lebensqualität betrachtet wurden, ergänzt.
  • Seitdem gibt es Entwicklungen in diesem wichtigen Daseinsbereich, für die auch die Zusammenarbeit mit der privaten Wohnungswirtschaft förderlich war. Einige Beispiele für bereits realisierte Bau- und Renovierungsvorhaben seien genannt: Neben dem bestehenden Wohnraum (der Strukturfördergesellschaft der Stadt Eschweiler und den verschiedenen Wohnungsbaugesellschaften) wurden in Weisweiler an der Dürener Straße 12 Wohnungen geschaffen, am Ringofen 30 Wohnungen.
  • Für die Bebauung des ehemaligen Sportplatzes Patternhof ist bezahlbarer Wohnraum ebenso geplant wie in Hücheln und an der August-Thyssen-Straße. Private Investoren, die für die Bedarfe der Eschweiler/innen sensibilisiert wurden, schaffen neue, altengerechte Wohnungen, z.B. in der Jahnstraße und Peter-Paul-Straße. Diesen bisher erfolgreichen Weg werden wir auch in Zukunft weiterverfolgen.

Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit

  • Den Einsatz der Verwaltung, hier insbesondere des Ordnungsamts der Stadt Eschweiler sowie des neu geschaffenen Baubetriebshofs bei der steten Entwicklung Eschweilers in Bezug auf Ordnung und Sauberkeit gilt es positiv hervorzuheben. Sie haben damit einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität unserer Stadt geleistet.
  • Außerdem unterstützt die Stadt nun auch private Initiativen, indem Zangen, Handschuhe und Mülltüten für Säuberungsaktionen zur Verfügung gestellt werden.
  • Maßnahmenpakte für die weitere Verbesserung des Stadtbildes Die Sauberkeit in unserer Stadt war in der Vergangenheit immer wieder Gegenstand von öffentlichen Diskussionen. Die Rekommunalisierung der WBE zum 1. Januar 2019, d.h. die Einrichtung eines von der Stadt Eschweiler geleiteten Baubetriebshofes, haben bereits jetzt zu einer deutlichen Verbesserung des Stadtbildes geführt. Für eine weitere Verbesserung des Stadtbildes haben wir ein 5-Punkte-Maßnahmenpaket entwickelt.
  • Darin sind in einem ersten Schritt die Themen, 1. „Abfallbehälter im Stadtgebiet", 2. „Sauberkeit des Marktes und des Marktumfeldes nach Großveranstaltungen", 3. „Umgang mit Vermüllung", 4. „Entsorgung von Vermüllung" sowie 5. „Sauberkeit geht uns alle an" aufgeführt.
  • Hierzu wird es eine Kampagne geben in der alle Bürger/Innen für diese Themen sensibilisiert werden sollen. Gemeinsam mit Institutionen, wie Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Geschäftsleuten und Einzelpersonen, soll das Stadtbild verbessert und für den Umgang mit der Umwelt sensibilisiert werden.
  • Neben Appellen und Kampagnen zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger, bei Aktionstagen mit Unterstützung des Baubetriebshofes in Eschweiler wurde und wird darüber informiert, wie wir unsere Stadt sauber halten können und welche Entsorgungsmöglichkeiten es gibt. Konkret wurde 2019 der erste Umwelttag initiiert.

Kinder und Jugendliche

Aller guten Dinge sind Drei

  • Ab 2020 sind 3. KiTa-Jahre beitragsfrei Wir haben als erste Kommune in der gesamten Städteregion Aachen die Beiträge für 3–6-Jährige erlassen. Dies bedeutet, dass die letzten drei Jahre in der Kita sind nun beitragsfrei sind. Für diese Entlastung junger Familien haben wir 700.000 Euro aus dem Eschweiler Haushalt ausgegeben. Mit dem Beschluss, drei Kindergartenjahre beitragsfrei anzubieten, ist Eschweiler ein Vorbild in der Region. Darüber hinaus fallen für die Geschwisterkinder keine Beiträge an, wenn für ein Kind bereits Beitrag gezahlt wird.
  • Wir haben diese Regelung auf die Offene Ganztagsbetreuung an Grundschulen erweitert, um die Eltern zusätzlich zu entlasten.

Projekte "Qualität vor Ort / Zukunft frühe Bildung" und "Kita Plus-Gute Betreuung, keine Frage der Uhrzeit"

  • Hier wurden die Projekte genutzt, um gemeinsame Fachtagungen der Bereiche „Jugendhilfe“ und „Schule“ in der Umsetzung zu gewährleisten.
  • Eine gute Zusammenarbeit mit dem Jugendamt ist dabei unerlässlich, für die wir uns hiermit bedanken.Vor allem wurden die Betreuungsangebote für sog. Randzeiten ausgeweitet.

Tagesmütter und -Väter leisten gute Arbeit

  • Die Arbeitsbedingungen für Tagesmütter und -väter wurden deutlich verbessert und die finanzielle Entschädigung angehoben.

Um und Ausbau von Spielplätzen

  • 15 Spielplätze wurden kinder- und jugendgerecht um- und ausgebaut. 10 Spielplätze wurden besonders für unter-3-Jährige hergerichtet.
  • Unter anderen wurde 2018 der Spielplatz an der Jahnstraße sowie darauffolgend der Spielplatz an der Indestraße komplett erneuert. Darüber hinaus wurde der erste behindertengerechte Spielplatz in Bergrath (im Felde, Nähe Tennisheim) geschaffen. Mittel für weitere Spielplätze dieser Art wurden bereits zur Verfügung gestellt.

Beteiligung von Jugendlichen in Eschweiler

  • Wir haben Projekte zur Beteiligung von Jugendlichen im vorpolitischen und politischen Raum erfolgreich umgesetzt.
  • Wir haben Kinder und Jugendliche an der Weiterentwicklung des Skateparks an der Indestraße beteiligt. Im Jahr 2018 wurde bspw. das Gelände des Skateparks an der Indestraße, um eine Kletterwand und eine Ballspielfläche erweitert.
  • Wir haben Jugendlichen durch das neu geschaffene Jugendforum eine Beteiligungsplattform ermöglicht.
  • Auch durch das „Kids-Projekt“ können Jugendliche die Arbeit der Kommunalpolitik in allen Fraktionen des Stadtrates kennenlernen. Das Projekt „JuVivor –Jugend lebt Vielfalt“ im Rahmen des Landesprojektes, „Kinder- und Jugendarbeit in Kommunalen Bildungslandschaften“ ist ebenfalls erfolgreich umgesetzt worden.
  • In diesem Projekt stand die Digitalisierung von erarbeiteten Ergebnissen im Vordergrund. Digitale Mobilität ist sowohl für neuhinzugezogene Jugendliche als auch bereits in Eschweiler ansässige Jugendliche als großes Anliegen gesehen worden. Durch die Zusammenarbeit der Jugendlichen konnten die Jugendlandkarte https://landkarte.mobilejugendarbeit-eschweiler.de/ und das Rap Projekt „Keep Your Head up“ mit einem Musikvideodreh vervollständigt werden.
  • Außerdem konnte erreicht werden, dass sich mehrere außerschulische Bildungseinrichtungen in Eschweiler vernetzten.

Jugendarbeit in freier Trägerschaft

  • Die finanzielle Ausstattung der freien Träger der Jugendarbeit wurde verbessert

Der Kinderarmut wurde entgegengewirkt – Vernetzung gestärkt

  • Jugendamt, Organisationen und Vereine sind in einen gemeinsamen Austausch getreten, um ihre Arbeit abzustimmen und so die Leistungen sowie Angebote für die Bürger/innen zu verbessern.
  • Als ein Erfolg ist sicherlich das Zirkusprojekt des Mitmach-Zirkus Lollipop zu bezeichnen, welches auch künftig seinen festen Platz in Eschweiler haben wird. Es handelt sich hierbei um ein Ferienprojekt welches vom Netzwerk „Flügelschlag – Starke Kinder an der Inde" (dem Netzwerk gegen Kinderarmut) durchgeführt wird.

Onlinesystem „Frühe Hilfen“ und „Familien-Navi“ entwickelt

  • Es wurde ein Onlinesystem „Frühe Hilfen“ und „Familien-Navi“ entwickelt.
  • Einzelheiten sind unter https://www.imblick.info/angebote-in-eschweiler-nach-der-geburt/ beschrieben.
  • Hilfen und Betreuungsangebote für Familien Die Hilfen und Betreuungsangebote für Familien wurden weiter ausgebaut. Dabei haben wir auch die Familien Geflüchteter aufgrund ihrer besonderen Situation einbezogen.

Schule und Bildung

Bauliche Maßnahmen an Schulen durchgeführt

  • In den letzten Jahren wurden viele bauliche Maßnahmen, z.B. die Fenstererneuerungen in der Grundschule Weisweiler und der Willi-Fährmann-Schule, Dacherneuerungen am Städtischen Gymnasium und an der Gesamtschule Waldschule, Neubau der Turnhalle an der Don-Bosco-Schule sowie die Sanierung der Aula in der Realschule Patternhof, umgesetzt.
  • Wir konnten Fördermittel aus dem Programm „Gute Schule“ von insgesamt rund 4,4 Mio. € seit 2017 abrufen. Ab 2015 wurden naturwissenschaftliche Räume (Physik- und Chemieräume) im städtischen Gymnasium für rund 400.000 Euro und in der Gesamtschule Waldschule für rund 300.000 Euro erneuert. Die neue Material-Ausstattung ist in der Folge auch aus kommunalen Mitteln finanziert worden.

Ausbau der Offenen Ganztagsschulen

  • Der Ausbau der Offenen Ganztagsschulen wurde angegangen, da die Nachfrage angestiegen ist. Im Jahr 2020 sollen die Offenen Ganztagsschulangebote der Grundschule Röthgen und der KGS Kinzweiler weiter ausgebaut werden.

Materielle Ausstattung der Schulen erweitert

  • Das Kerngeschäft des Schulträgers, die materielle Ausstattung der Schulen, wurde in Eschweiler vorbildlich mit hohem finanziellem Eigenanteil aus dem städtischen Haushalt vorangetrieben.

Einzelne Schulen mit Tablets ausgestattet

  • Einzelne Schulen haben nun Tablet-PCs für digitalen Unterricht.

Digitalisierung von Schulen

  • Zur Koordination von digitalen Medien-Berater/innen und professioneller Mittelbeantragung haben wir eine Medienpädagogin in die Stadtverwaltung geholt. Sie sorgt dafür, dass die Schulen ihre Bedarfe mit Hilfe von den Medien-Berater/innen konkretisieren können und die Chance haben, dazu auch die richtigen Mittel zu erhalten.

Schulsozialarbeiter/innen in allen Schulformen gefordert und umgesetzt

  • In allen Schulformen in Eschweiler gibt es mittlerweile Schulsozialarbeiter/innen. Sie leisten einen unverzichtbaren Dienst. Sie tragen dazu bei, dass Schüler/innen gezielt in herausfordernden Lebenslagen begleitet und gefördert werden. Unser diesbezügliches städtisches Unterstützungsprogramm „Maßnahmen gegen Gewalt und Rassismus“ zeigt Wirkung.

Kultur

Kulturetat weiter fördern

  • Trotz teilweiser schwieriger Haushaltlage in der Vergangenheit ist es der Eschweiler SPD immer wieder gelungen, den Kulturetat nicht zu kürzen.

Volkshochschule, Stadtbücherei und Musikschule

  • Hier ist es gelungen, das reichhaltige Angebot für die Bürger/innen weiter auszubauen. Insbesondere die Stadtbücherei hat sich durch ihre zahlreichen Angebote zu einem wichtigen sozialen Treffpunkt entwickelt und durch die Möglichkeit der digitalen Bestellung und Breitstellung von Büchern ihre Attraktivität zusätzlich gesteigert. Außerdem hat sie sich zu einem multimedialen Bildungszentrum entwickelt.

Kulturtreibende Vereine stärken

  • Der Anspruch der SPD-Eschweiler ist es, allen Menschen gleichberechtigt Zugang zu Kulturveranstaltungen und zur kulturellen Bildung zu ermöglichen. Während der Corona Krise forderten wir die Stadt auf alle Möglichkeiten der finanziellen Entlastung von Vereinen darzustellen und zu ermöglichen, da wir es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt für unerlässlich halten, dass Vereine existieren und funktionieren. Konkret haben wir auf die Energiekostenbeteiligung von Vereinen verzichtet, einen Ansprechpartner für die Vereine gefordert und Miet- bzw. Pachtzahlungen ausgesetzt. Wir haben damit und weiteren Maßnahmen einen Kommunalen Rettungsschirm für Vereine gespannt.

Einstellung einer Medienberaterin (Medienpädagogin)

  • Der Eschweiler SPD ist es gelungen, bei der Stadtverwaltung eine Medienpädagogin einzusetzen. Mit Einführung dieser Stelle ist eine Schnittstelle zwischen den Schulen und u.a. der Stadtbücherei sowie zum DigitalPakt des Bundes geschaffen worden.

„Haus der Kultur“ umgesetzt

  • Das „Haus der Kultur“ ist ein Projekt, das von der Eschweiler SPD schon lange gefordert wurde und nun umgesetzt wird. Mit dem Erwerb des Kirchenhofes an der Dürener-Straße wird die Stadt Eschweiler dieses Haus schaffen, das u.a. vom Geschichtsverein Eschweiler e.V. und für vielfältige kulturelle Aktivitäten genutzt werden kann.

Eschweiler ist alles andere als langweilig: Wir dürfen uns seit fast 30 Jahren über das Eschweiler Music Festival freuen, welches sich zu einem überregionalen Ereignis entwickelt hat. Um dieses Fest und viele weitere Angebote zu fördern, haben wir seit 1999 einen Kulturmanager gefordert und auch erreicht. Dieses Festival sowie weitere Kulturangebote des Managers bereichern die Stadt und machen sie auch überregional bekannt.

Bereits seit 1999 unterstützen wir den Citymanagementverein mit Zuschüssen in Höhe von 5000 Euro. Wir erkennen an, dass der Citymanagement Verein e.V. als lokale Vereinigung der Wirtschaft treibenden (z.B. Einzelhändler, Dienstleister, Handwerker, Gastronomen etc.) in Eschweilerwertvolle Arbeit leisten. Deshalb unterstützen wir den Verein seit 2018 jedes Jahr mit 15.000 Euro. Er sorgt für zusätzliche Attraktivität der Stadt Eschweiler z.B. durch vier Stadtfeste, den Weihnachtsmarkt und gemeinsame Marketingmaßnahmen.

Das Kulturzentrum Talbahnhof ist ein fester Bestandteil in Eschweilers Kulturszene. Regelmäßig stattfindende Versammlungen diverser Vereine, Vorträge, Liederabende, Kabarett und weitere Veranstaltungen machen es zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Deshalb ist es für uns wichtig dieses Zentrum zu fördern und weiter zu unterstützen.

Karneval in Eschweiler unterstützen

Seit 2006 ist der Eschweiler Rosenmontagszug der drittgößte Umzug nach Köln und Mainz. ca. 200.000 - 300.000 "Jecke" feiern jährlich "Fastelovend" in Eschweiler. Wir freuen uns über das große Angement der Eschweilerinnen und Eschweiler in inzwischen 23 aktiven Karnevalsvereinen und werden dies auch in Zukunft weiter tatkräftig unterstützen.

Sport

Neubau der Mehrzweckhalle an der Don-Bosco-Schule

  • Die Realisierung der Mehrzweckhalle an der Don-Bosco-Schule war uns sehr wichtig. Deshalb haben wir den Bau vom ersten Schritt an (Prüfantrag 2013) bis zur Vollendung 2019 immer begleitet und unterstützt. Hier kann neben dem Schulsport, auch Vereinen, Organisationen und Verbänden eine Möglichkeit zur Ausübung des Sports angeboten werden.

Erstellung eines Sportstättenkonzept

  • Um die Sport- und Freizeitaktivitäten in unserer Stadt langfristig sichern zu können, haben wir gemeinsam mit den Vereinen und der großen Unterstützung des Sportamtes ein Sportstättenkonzept realisiert. So können zukünftige Entscheidungen, z.B. über die Sportstättenentwicklung (unter Einbindung der Vereine), präziser und gezielter getroffen werden.

Unterstützung und Förderung der Sportvereine

  • Besonders wichtig ist für uns die Unterstützung und Förderung der Sportvereine. Neben der Tatsache, dass durch die Arbeit der vielen Ehrenamtler/innen in den Vereinen insbesondere die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt in Ihrer Gesundheit und Bewegung gefördert werden, leisten unsere Vereine und Ehrenamtler/innen viel für die Integration und das gesellschaftliche Miteinander. Dies schätzen wir sehr.

Erweiterung und Modernisierung von Sportanlagen

  • Für die Erweiterung und Modernisierung von Sportanlagen haben wir rund 3,7 Mio. Euro ausgegeben, weil wir die Funktion von Sportanlagen als sozialer Freizeitraum anerkennen, der die Gesundheit in jeglicher Hinsicht fördert. Hier sei neben weiteren Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet stellvertretend der Neubau des Sportheims am Wetterschacht (FV Eschweiler) oder der Umbau des Kellers in Schwimmhalle Jahnstraße genannt.

Begleiten und Unterstützung von Sportvereinen

  • Da sich viele unserer Parteimitglieder auch ehrenamtlich in den Vereinen einbringen, sind uns die dort auftretenden Probleme bekannt. Für uns, als SPD-Eschweiler, ist es selbstverständlich, zu helfen und zu unterstützen. Deshalb haben wir in der Fusion von Vereinen ein Mittel zum Erhalt sportlicher Aktivitäten erkannt und unterstützen diese aktiv. Dem Antrag zur Gründung des neuen Vereins "FC Eschweiler 2020" haben wir natürlich zugestimmt. Drei Vereine haben sich zu dieser Fusion entschlossen.

Planung, Bauen und Umwelt

Konzept zur Entwicklung der Außenorte

  • Das Ausweisen von Baugebieten in den Außenorten ist im Flächennutzungsplan gekennzeichnet. Hier konnten wir Baugebiete z.B. in St. Jöris, am Ringofen und Dürwiß erschließen. Auch auf die Infrastruktur dort haben wir ein Augenmerk gelegt und konnten mit der Fertigstellung von Einkaufmöglichkeiten am Floriansweg in West und an der Jülicherstraße in Dürwiß schon einiges umsetzen.
  • Ebenso ist es uns gelungen mit dem Erhalt der Festhallen, das dörfliche Leben zusichern. Durch den Neubau von Kindergärten, die Modernisierung von Schulen und die Erweiterung von offenen Ganztagsangeboten haben mit dazu beigetragen, dass die Ortsteile auch für jungen Familien attraktiver immer werden.

Bauleitplanung

  • Zur Sicherung des Wirtschaftsstandort Eschweiler ist es notwendig, neue Gewerbegebiete zu entwickeln. Dabei steht die Nutzung brachliegender Flächen im Vordergrund. Um die hohe Nachfrage nach Wohnbauflächen gerecht werden zu können, wurden neue Bebauungspläne, z.B. für den ehemaligen Sportplatz Nothberg, den ehemaligen Sportplatz Patternhof oder das ehemalige Inde Stadion.
  • Hier haben wir auch immer die Berücksichtigung von sozialem sowie auch bezahlbarem Wohnraum gefordert. Zudem haben wir auf die Ermöglichung einer guten infrastrukturellen Erschließung geachtet. Weiterhin werden wir Neubauten von Kindergärten weiter fördern. Der Flächenbebauungsplan bietet hier eine gute Grundlage für weitere Planungen, um den Bedarfen gerecht zu werden.
  • Als wichtiges und notwendiges Handwerkszeug der Bauleitplanung hat sich eine Prioritätenliste herausgestellt. Diese ist nicht als starrer Plan zu verstehen, sondern wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Verkehrsentwicklung

  • Im Bereich Verkehrsentwicklung konnten bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den Verkehrsbetrieben konnten Verbesserungen durchgesetzt werden.
  • Der Ausbau des Radwegenetzes wurde angegangen und erste Projekte realisiert werden.
  • Der öffentliche Personennahverkehrs wurde durch Einführung des sogenannten City-Tickets gestärkt. Dieses Ticket mit einem Preis von 1,80 € gilt im gesamten Stadtgebiet. Es macht zum einen die Nutzung des Nahverkehrs attraktiver und ermöglicht zum anderen allen Eschweiler/innen eine höhere Mobilität im Stadtgebiet.
  • Die Umgestaltung von beampelten Kreuzungen in Kreisverkehre nimmt auch konkrete Züge an. Hier sei der geplante Kreisverkehr in Merzbrück in Richtung St. Jöris und Würselen sowie die nun bevorstehende Umsetzung des Kreisverkehrs an der Südstraße/ Zechenstraße genannt. Beides geschieht auf Antrag der Eschweiler SPD.

Umgestaltung der Energieversorgung auf alternative Energien fortgesetzt

  • Hier wurden städtische Gebäude teilweise schon mit Solar und Fotovoltaik-Anlagen bestückt sowie Projekte zur Nutzung alternativer Energiequellen, z.B. im Neubaugebiet in Dürwiß und Am Vökelsberg geplant und bereits teilweise umgesetzt. Wichtig ist aber dies alles mit großer Aufmerksamkeit voranzutreiben, da uns bewusst ist, dass wir auf die Energieversorgung durch die bei uns ansässige Braukohleverstromung noch einige Zeit angewiesen sein werden.

Entsorgung

  • Wir beabsichtigen den Grünschnittabfall in Eschweiler besser zu verwerten. Dabei verfolgen wir die Idee, dass neben der halbjährlich stattfindenden Grünschnittabholung, dieser an bestimmten Stellen in Eschweiler abgegeben und der daraus entstandene Kompost wiederverwertet werden kann. Dies könnte auch mit dazu beitragen, dass wilde Abkippen von Grünabfällen zu vermeiden.

Freizeitangebot erweitert

  • Die Entwicklung von Freizeitangeboten in Eschweiler schreitet voran. Wir haben hierzu bereits einen weiteren Antrag gestellt, der es ermöglichen soll, Freizeitaktivitäten, z.B. am Blausteinsee, attraktiver zu gestalten. Hier sei beispielsweise die Errichtung eines Erlebnispfades und eines Mehrgenerationenlehrpfads erwähnt. Nach einer Befragung der Eschweiler Bürger/innen zur Freizeitgestaltung, die eine hohe Beteiligung hatte, wurden Ideen gesammelt, die sich in einem Konzept widerspiegeln sollen.

Umweltschutz ist für uns unabdingbar

  • Mit der Teilnahme der Stadt Eschweiler am Projekt Global Nachhaltige Kommune in NRW (GNK NRW) wurden die strategischen und operativen Grundlagen sowie Arbeitsstrukturen zur Erstellung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Eschweiler geschaffen. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Eschweiler, die einen ersten Ansatz zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele der 2030-Agenda der Vereinten Nationen auf kommunaler Ebene darstellt, verfolgt dabei unter anderem folgende Ziele: - Maßnahmen zur Bekämpfung des weltweiten Klimawandels ergreifen, - globale Verantwortung übernehmen, - Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausbauen.

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