Turnusgemäße Delegiertenkonferenz der SPD Eschweiler

Veröffentlicht am 13.12.2017 in Stadtverband

Keine guten Worte für die politischen Mitbewerber fand SPD-Stadtverbandsvorsitzender Oliver Liebchen bei der jüngsten Delegiertenkonferenz der SPD: „Es ist schäbig, die Beschäftigten in den Kraftwerken und Tagebauen von RWE zur Verhandlungsmasse zu machen“, fand Liebchen und kommentierte so auch die gescheiterten Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Berlin. Die rund 100 Delegierten aus den sechs Eschweiler SPD-Ortsvereinen verabschiedeten einstimmig den vom Stadtverbandsvorstand vorgelegten Antrag „Energiewende mit Sinn und Verstand“. So sei die heimische Braunkohle nicht Gegner oder Bremsklotz der Energiewende, sondern ihr unverzichtbarer Bestandteil und Garant für die Bezahlbarkeit von Strom.

Zuvor hatten die Delegierten Grußworte der Bundestagsabgeordneten Claudia Moll, des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling und des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Martin Peters entgegengenommen.

In ihren Rechenschaftsberichten zogen die SPD-Fraktionsvorsitzende Nadine Leonhardt und SPD-Stadtverbandsvorsitzender Oliver Liebchen eine Bilanz zum ablaufenden Jahr. So habe man in Eschweiler sowohl bei der Landtagswahl als auch bei der Bundestagswahl gegen jeden Trend hervorragende Ergebnisse für die Partei erreichen können. „Bundestagswahlen, Landtagswahlen und Kommunalwahlen sind nur begrenzt miteinander vergleichbar“, so Liebchen. „Wir freuen uns dennoch, dass wir bei beiden Wahlen in allen Eschweiler Wahlbezirken die Mehrheit der Stimmen erhalten haben.“ Mit Blick auf die Kommunalwahl im Jahr 2020 beauftragte die Stadtverbands-Delegiertenkonferenz den Stadtverbandsvorstand mit der Durchführung einer Dialogkampagne in den Jahren 2018 und 2019. Bei öffentlichen Veranstaltungen in allen Ortsteilen sollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Ideen dazu entwickelt werden, wie wir im Jahr 2030 in Eschweiler leben möchten.

(Quelle: Eschweiler Filmpost vom 13.12.2017)

 
 

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