SPD wendet sich gegen Reduzierung des Beratungsangebotes des Sozialverbandes

Veröffentlicht am 17.07.2016 in Stadtverband

Brief an den Landesverband

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat sein Beratungsangebot im Städtischen Seniorenzentrum Eschweiler im Zuge der Streichung einer halben Stelle hauptamtlichen Personals massiv reduziert. In einem Brief an den Landesverband des SoVD kritisieren die SPD-Fraktion und der SPD-Stadtverband den Wegfall dieses Angebots.

Der SoVD habe - mit annähernd 800 Mitgliedern im Altkreis Aachen - bis heute auch in Eschweiler eine sehr wichtige sozialpolitische Rolle gespielt. Durch die enge Anbindung an das Städtische Seniorenzentrum hätten bis zuletzt auch Nicht-Mitglieder von Vorträgen und anderen Veranstaltungen des SoVD profitiert.

„Dass man jetzt, sehr kurzfristig und ohne vorherige Gespräche oder Signale, z. B. an die Sozialverwaltung der Belegkommune, dieses Angebot so massiv reduziert, ist für uns, die Mitglieder und für die Bürgerinnen und Bürger, enttäuschend und kein guter Stil im Umgang“, schreiben SPD-Fraktionsvorsitzende Nadine Leonhardt und SPD-Stadtverbandsvorsitzender Oliver Liebchen.

In ihrem Schreiben bitten die Sozialdemokraten um Aufklärung, warum dieser Schritt unternommen wurde und wie sich die zukünftige Entwicklung der Geschäftsstelle des SoVD in Eschweiler gestalten wird.

 
 

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