Ortsverein Eschweiler-West: Bürgermeister Rudi Bertram führt durch den Ortsteil

Veröffentlicht am 08.04.2014 in Kommunalpolitik

Teilnehmer auf der Brücke über die neue L238n

Eschweiler - Eine große Anzahl interessierter Bürgerinnen und Bürger fand jüngst den Weg zum Ringofengelände, um gemeinsam den Ortsteil Pumpe/Stich und Röthgen mit dem SPD Ortsverein Eschweiler-.West zu erkunden. Als Reiseleiter der rund 3-stündigen Busrundfahrt konnte man Bürgermeister Rudi Bertram gewinnen, der zu den verschiedenen Anfahrpunkten fachkundige Informationen zur örtlichen Stadtentwicklung geben konnte.

Zunächst wurde der Stadtteil Röthgen näher ins Auge gefasst. Bürgermeister Bertram berichtete, dass entlang der Grachtstraße bzw. Feldstraße ein neues Baugebiet erschlossen werden soll. Zunächst bedarf es hierzu aber noch einiger Abrissarbeiten der bisherigen Übergangswohnheime, welche durch Neubauten an anderer Stelle ersetzt werden.

Nicht zu kurz kam bei der Betrachtung die Strecke der Euregiobahn, bei der noch einige dicke Bretter zu bohren sind. Neben dem geplanten Kreisverkehr und noch immer zu langen Schrankenschließungszeiten konnte jedoch auch erfreuliches in Bezug auf den in greifbare Nähe rückenden Haltepunkt Eschweiler-Aue berichtet werden. Hier wünscht sich der SPD-Ortsverein Eschweiler-West auch eine Einbeziehung des vorhandenen alten Bahnhofsgebäudes zum Beispiel als Museum mit Bezug zur örtlichen Bergbaugeschichte.

Weiteres Augenmerk fiel auf den bereits vor einigen Jahren sanierten Hauptbahnhof, bei dem nunmehr nach drängen sowohl des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling als auch Bürgermeister Bertram die weitere denkmalgerechte und barrierefreie Instandsetzung der Bahnanlagen, wie z.B. der Unterführung, erfolgen wird. Ergänzend wird sich der SPD Ortsverein mit Nachdruck um die Behebung der dortigen Parkplatzprobleme, beispielsweise durch Errichtung eines Parkdecks kümmern.

Weitere Themen, die sich die örtliche SPD für die kommenden Jahre vorgenommen hat, sind die bedarfsgerechte Schaffung von Kindergartenplätzen z.B. am Ringofengelände aber auch die dringend nötige Fortsetzung der L 238n (III. Bauabschnitt) über die Phönixstraße hinaus.

Neben vielem Wünschenswertem konnte Bertram auch Vollzugsmeldungen abgeben: So wurden durch die Initiative des Ortsvereins einige Bushaltestellen im Stadtteil mit Wartehäuschen – z.B. Waldstraße und Pumpe - versehen, das örtliche Nahversorgungszentrum mit Geschäften des täglichen Bedarfs in Betrieb genommen und eine Aufwertung des alten Kotthaus-Geländes wird in Aussicht gestellt.

Fast fertig gestellt ist der Um- bzw. Anbau des Kindergartens Alte Rodung, der das Betreuungsangebot der Stadt erweitert. Dies kommt den jungen Familien im Bereich der Waldschulsiedlung zu Gute. Dort ist auch die Bebauung „Hagedornweg“ nahezu abgeschlossen.

Zurück zum Startpunkt am Ringofen warteten schon Getränke und Grillwurst auf die Gäste, die gerne das Angebot annahmen und gute Gespräche führten.

 
 

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