„Morgens um 8 fängt die Zukunft an“: AfA zieht’s zu den Werkstoren

Veröffentlicht am 22.03.2017 in Arbeitsgemeinschaften

SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen setzt auf Betriebsbesuche als Mittel der politischen Arbeit. Gute Vernetzung mit Mitstreiern im Umland.

Kontinuität von der Besetzung der Vorstandsposten und von der programmatischen Ausrichtung her prägten die Jahreshauptversammlung der Eschweiler „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen“ (AfA) im Hotel „Zur Altdeutschen“. Dabei bekräftigte der alte und neue Vorsitzende Heinz Thoma gerade angesichts bevorstehender Urnengänge auf Landes- und Bundesebene: „Wir sind da, auch wenn gerade keine Wahlen sind.“

Ein Höhepunkt der Zusammenkunft: der Rechenschaftsbericht, in dem Heinz Thoma einen Rückblick auf das zurückliegende Jahr und eine Vorausschau auf die noch folgenden Monate unternahm. Unter anderem strich der Vorsitzende im Verlauf seiner Ausführungen die gute Vernetzung mit anderen AfA-Verbänden zum Beispiel in Aachen, Düren und im Erftkreis heraus. Nicht zuletzt bei Betriebsbesuchen stellten Thoma und seine Mitstreiter im Gespräch mit den dortigen Interessenvertretern Kernthemen wie „Soziale Gerechtigkeit“, „Mindestlohn“ und „Chancengleichheit“ dar.

Grundphilosophie für alle Besuche: „Hier bist du direkt an den Menschen dran.“ Früh aufstehen können müssen die Aktiven auch, denn, wie ihr Frontmann philosophierte: „Morgens um 8 fängt die Zukunft Deutschlands an.“ Die nächsten Ziele stehen übrigens schon fest: Außer dem St.-Antonius-Hospital wollen Heinz Thoma, der wie zum Beispiel Geschäftsführer Norbert Buhl auch als SPD-Vertreter dem Rat der Indestadt angehört, und die Seinen auch das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ), die Gießerei Hoffmann an der Bergrather Straße und den neuen OBI-Markt in Weisweiler (Kölner Straße) ansteuern. Apropos Weisweiler: Auch das Kraftwerk dort wollen die Aktiven demnächst wieder ansteuern. Auch bei der Gründung einer AfA-Gruppe im Rathaus sind sie unterstützend tätig.

Sparsam waren die Arbeitnehmer-Vertreter außerdem, wie ihr Chef mit Stolz meldete. Mit Blick auf den SPD-Stadtverband merkte er an: „Bezüglich der Ausgaben stellt sich das Geschäftsjahr 2016 finanzneutral dar“, denn: „Es wurden keine Mittel angefordert.“ Einen Wunsch hat der Sozialdemokrat dabei auf dem Herzen: „Das bittet die Afa den Stadtverband (der eine zentrale Kasse für Orts- und Fachverbände führt, Anmerkung der Redaktion) wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen und bei künftigen Anfragen zu berücksichtigen.“

Ein größtenteils einstimmiges Ergebnis brachten die Vorstandswahlen. Versammlungsleiterin Helga Grimmer, unter anderem als Kreistagsabgeordnete im politischen Geschäft erfahren, hatte jedenfalls nicht die geringste Mühe damit.

Heinz Thoma weiterhin an der Spitze der AfA

Auf der Tagesordnung der AfA-Jahreshauptversammlung standen auch die Wahlen zum Vorstand. Dabei wurde SPD-Ratsherr Heinz Thoma im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Als Stellvertreter fungieren weiterhin Bundestagskandidatin Claudia Moll und Thorsten Müller. Mit Norbert Buhl und Vize Walter Bodelier bleibt auch im Geschäftsführer-Bereich alles beim Alten. Zu Beisitzern wurden überdies gewählt: Helga Grimmer, Jenifer Schade, Dietmar Krauthausen, Harald Kommer, Achim Schyns, Willi Schleip, Andreas Vroels und Wilfried Spiess.

(Quelle: Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung vom 20.03.2017; Bericht von Christoph Hahn)

 
 

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