Erst- und Zweitstimme für eine Gesellschaft der Gleichberechtigung

Veröffentlicht am 13.05.2017 in Stadtverband
Wahlkampf bis zur letzten Sekunde. Das ist das Motto der SPD und des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, der am Freitag vor der Landtagswahl bei einer Kundgebung in der Festhalle Weisweiler noch einmal um Stimmen warb.

„Laut neuester Prognosen sind noch knapp 30 Prozent der Wahlberechtigten unentschieden und deshalb lohnt es sich, den Wahlkampf für die SPD bis zur letzten Sekunde zu führen!“, stellte SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz heraus, der nach Weisweiler gekommen war, um Kämmerling bei seinem Wahlkampf zu unterstützen.
 
 

Zunächst begrüßte Martin Peters das Publikum, bevor Bürgermeister Rudi Bertram die Bühne betrat und ebenfalls einige Worte an die Anwesenden richtete. Er betonte, wie wichtig es sei, am Sonntag zu wählen und appellierte an die Zuhörer im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zur Wahl zu motivieren. Stefan Kämmerling und Martin Schulz riefen ebenfalls dazu auf, am Sonntag in die Wahllokale zu gehen. Sowohl der Landtagsabgeordnete als auch der Kanzlerkandidat wiesen zum Ende des Wahlkampfs noch einmal auf die wichtigsten Punkte hin und zeigten auf, was die SPD in den vergangenen Jahren bereits erreicht habe und was sie in den kommenden Jahren noch erreichen wolle.

So betonte Kämmerling, dass „die Bildungschancen nicht vom Geldbeutel der Eltern“ abhängen dürften und dass Bildung bereits in der Kita beginne. Ebenso sei es wichtig, dass die Studiengebühren „nicht wieder durch die Hintertüre eingeführt werden“ und dass auch der Meister von Gebühren befreit werde. Des Weiteren ging Kämmerling auf das Thema Steuerhinterziehung sowie innere Sicherheit ein. Schließlich dankte er all jenen, die ihn im Wahlkampf täglich unterstützen, bevor er das Rednerpult Martin Schulz überließ, der an diesem Abend seine klare Meinung kundgab, dass Stefan Kämmerling es in jeder Hinsicht verdient habe, unterstützt zu werden. In einer packenden Rede stellte auch Schulz die Anliegen der Partei sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene heraus.

„Wir wollen eine Gesellschaft der Gleichberechtigung“, betonte er, machte auf die Probleme aufmerksam, sprach sich dafür aus, die Demokratie zu stärken und positionierte sich klar gegen die AfD, „die in keinen Landtag gehört.“ Und so rief er abschließend dazu auf, am Sonntag beide Stimmen der SPD zu geben. Die eine für Stefan Kämmerling als Landtagsabgeordneten, der in seinem Wahlkreis für die Menschen da sei, und die andere für Hannelore Kraft, die, so waren sich Kämmerling und Schulz einig, die Kompetenz und einen Plan für NRW habe.

(Quelle: Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung (online) vom 12.05.2017; Bericht von Katja Bach)

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