Meldung:

  • Städteregion Aachen, 01. März 2010
Internationaler Frauentag

Demonstration „Frauen in der Arbeitswelt“

Frauen werden in der Arbeitswelt oft weiterhin stark benachteiligt und überdurchschnittlich häufig zu Niedrigstlöhnen beschäftigt. In Hinblick auf Gehalt, Arbeitsplatzsicherheit, Status und Ausbildung besteht leider nach wie vor in vielen Bereichen eine gewaltige Kluft zwischen Frauen und Männern. Gleichzeitig arbeiten viele Menschen in unserem Land für einen Lohn, von dem sie nicht eigenständig leben können.

Auf diese Missstände möchte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Kreis und Stadt Aachen gemeinsam mit den stadt- und kreisangehörigen Frauennetzwerken sowie Vertreterinnen der Gewerkschaften durch eine Demonstration aufmerksam machen.

Die Demonstration findet statt am Internationalen Frauentag, Montag, 8. März 2010, in der Aachener Innenstadt. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Friedrich-Wilhelm-Platz (Elisenbrunnen).

Von dort aus setzt sich die von der Polizei genehmigte Demo über Hartmannstraße, Ursulinerstraße, Buchkremerstraße und Büchel bis hin zum Markt in Bewegung. Mit Transparenten und Flugblättern wollen die Veranstalterinnen auf ihre Forderungen nach beispielsweise einem flächendeckenden Mindestlohn und gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit aufmerksam machen. Um den Internationalen Frauentag würdig zu feiern, werden aus alter Tradition heraus außerdem rote Rosen unter den Passanten verteilt. Am Platz zwischen Krämerstraße und Hof gibt es gegen 18.30 Uhr eine Abschlussperformance, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 400 Luftballons in den Himmel steigen lassen werden.

Danach findet um 19 Uhr im „Super C“ (Templergraben 55) die Podiumsdiskussion „Mehr Frauen in Führungspositionen“ des Frauennetzwerkes Aachens statt, an der unter anderem auch die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt teilnimmt. Die öffentlichkeitswirksame Platzierung unserer zentralen Forderung nach besseren Bedingungen für Frauen in der Arbeitswelt kann aber nur dann gelingen, wenn sich möglichst viele Menschen an den Veranstaltungen beteiligen. Wir würden uns daher sehr über Ihr und Euer aktives Mittun freuen!

Aus organisatorischen Gründen ist eine kurze Anmeldung zur Demo mit Angabe der teilnehmenden Personenanzahl bei der Pressesprecherin der AsF Kreis Aachen, Désirée Müller, per E-Mail unter mail@desiree-mueller.de hilfreich.