Pressespiegel:
Neuwahlen im OV Kinzweiler
EN/EZ: Erste Frau an der Spitze der SPD
Wir zitieren die EN/EZ vom 23.02.2010 (Bericht von Laura Beemelmanns)
Eschweiler. Das Motto des SPD Ortsvereins Kinzweiler scheint nach einem erfolgreichen Jahr 2009 „Wo drückt der Schuh vor Ort?“ zu sein. Der 43 Mitglieder starke Verein zog bei der Jahreshauptversammlung ein positives Resümee mit viel Lob und einem großen Dankeschön an alle. Die vielen gewonnenen Ratsmandate taten ihr Übriges zur guten Stimmung.Landtagskandidat und Stadtverbandsvorsitzender Stefan Kämmerling ist „in allen Ortsvereinen unterwegs“ und sprach in Kinzweiler offen Probleme an, die in Eschweiler angegangen werden müssten. So unter anderem die Zusammenlegung der Hauptschulen Stadtmitte und Dürwiß, die sechs Millionen Euro in Anspruch nehmen würde, sowie heruntergekommene Fassaden im Ort, nicht vorhandene DSL-Verbindungen oder die Verkehrsbelastung in Röhe, die durch sogenannte „Kölner Teller“ (viele versetzte, runde Platten) gemindert werden solle. Das große Finanzloch ließe jedoch keine großen Sprünge zu.
Neben Gesprächen über das kommende Wahlprogramm zur Landtagswahl, das vor allem auf Bildung setzt, wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Erste Vorsitzende ist als Nachfolgerin von Dietmar Schultheis nun Nadine Leonhardt, womit zum ersten Mal eine Frau an der Spitze des Ortsvereins steht. Sie sei schon seit zehn Jahren für die SPD tätig und will auf Teamarbeit setzen. „Nervt mich“, forderte sie ihre Genossen auf.
Zu ihrem Stellvertreter wählten die Kinzweiler Mitglieder Michael Noichl, der ebenfalls seit zehn Jahren in der SPD aktiv ist. Geschäftsführer ist ab sofort Olaf Paul, Kassierer bleibt der bewährte Franz-Josef Nacken.
Elke Nacken, Barbara Noichl, Ludger Leister, Paul Frings, Marion Haustein, Susanne Bonn und Rafael Kamp sind Beisitzer.
Ebenso wählten die Genossen Delegierte. Nadine Leonhardt fährt zum Unterbezirksparteitag, Marion Haustein zum Unterbezirksausschuss und Franz-Josef Nacken, Susanne Bonn, Marion Haustein, Nadine Leonhardt sowie Rafael Kamp zur Stadtverbandskonferenz. Die Landtagswahl am 9. Mai bestimmt jetzt das Geschehen: Alle seien „heiß auf den Wahlkampf.“ (lbe)



